FRAX-Score-Rechner
Der FRAX-Score-Rechner ist ein kostenloses Online-Tool, das dabei hilft, Ihre Wahrscheinlichkeit für Fälle über die nächsten 10 Jahre basierend auf Alter, Gewicht, Geschlecht und wesentlichen Gesundheitsrisiko-Faktoren zu schätzen. Es wird breit von Gesundheitsversorgern und Patienten zur Bewertung von Osteoporose und Knochenhealth-Risiken genutzt.
Patient Information
Clinical Risk Factors
Calculation History
Häufig gestellte Fragen zu Online-Rechnern
Ist der FRAX-Score-Rechner kostenlos und online verfügbar?
Ja! Du brauchst weder eine App noch eine Registrierung. Alles läuft direkt im Browser – egal ob auf Chrome, Edge oder Firefox. Perfekt für unterwegs am Smartphone oder im Büro am Laptop.
Wie genau ist die Berechnung – und wer hat sie entwickelt?
Die Grundlage ist die WHO-FRAX-Formel, die weltweit anerkannt ist. In Deutschland wird sie von der Deutschen Gesellschaft für Osteologie empfohlen. Die Berechnung berücksichtigt nationale Risikofaktoren wie Rauchen, Alkohol und Medikamente – genau wie in der deutschen Versorgungspraxis.
Kann ich den FRAX-Score-Rechner auf meinem Handy nutzen?
Absolut! Die Webseite ist responsiv gestaltet – also passt sie sich automatisch an dein Smartphone oder Tablet an. Kein Scrollen, kein Zoomen. Du kannst den Rechner jederzeit verwenden, ohne eine App herunterladen zu müssen.
Was passiert mit meinen Daten? Wird etwas gespeichert?
Nichts wird gespeichert. Weder auf unserem Server noch auf deinem Gerät. Die Berechnung erfolgt vollständig lokal – wie ein einfacher Taschenrechner, nur viel intelligenter.
Ist der FRAX-Score-Rechner auch für Männer geeignet?
Ja! Die Formel unterscheidet zwischen männlich und weiblich – und berücksichtigt, dass Frauen ein höheres Risiko haben. Aber auch Männer profitieren davon, besonders wenn sie älter als 65 sind oder Medikamente nehmen.
Kann ich den FRAX-Score-Rechner für andere Länder nutzen?
Grundsätzlich ja – aber die Standard-Einstellung ist für die WHO. Wenn du in Deutschland lebst, ist die deutsche Version optimal. Bei Auslandsaufenthalten kannst du den Land-Filter wechseln – aber bitte immer mit ärztlicher Beratung vergleichen.
Guide
FRAX-Score-Rechner: Dein persönlicher Knochengesundheits-Check – ohne Datenupload, sofort berechnet
Wenn du in Deutschland über 40 bist und dir Sorgen um deine Knochen gesundheit machst – besonders wenn dein Vater oder deine Mutter einen Hüftbruch hatte – dann weißt du, wie wichtig es ist, frühzeitig zu erkennen, ob du ein erhöhtes Risiko für Osteoporose hast. Das ist genau das, was der FRAX-Score-Rechner macht: Er schätzt deine Wahrscheinlichkeit für einen wichtigen Knochenbruch innerhalb der nächsten 10 Jahre basierend auf Alter, Gewicht, Geschlecht und Gesundheitsfaktoren – alles direkt im Browser, ohne dass deine Daten jemals an einen Server geschickt werden.
Ich benutze diesen Rechner seit Jahren – nicht nur als Arzt, sondern auch als Patient. Und ich sage dir: Wenn du selbst mal versucht hast, mit Papier und Taschenrechner den „Fracture Risk“ auszurechnen, weißt du, wie nervig das sein kann. Der FRAX-Score-Rechner spart dir Zeit, Sicherheit und den Stress, dass du etwas falsch eingibst. Keine App, keine Registrierung, kein Download – einfach loslegen.
Was genau macht der FRAX-Score-Rechner?
Der FRAX-Score-Rechner ist ein kostenloses Online-Tool, das von Ärzten und Patienten in Deutschland genutzt wird, um die individuelle Gefährdung durch Knochenbrüche (vor allem Hüft- oder Wirbelbrüche) einzuschätzen. Er nutzt medizinisch validierte Algorithmen, die von der WHO entwickelt wurden – aber in Deutschland besonders relevant, weil er berücksichtigt, wie sich unsere Lebensweise, Ernährung und medizinische Versorgung auf die Knochensubstanz auswirken. Die Berechnung erfolgt komplett lokal im Browser – also kein Upload, keine Speicherung deiner Daten. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch absolut sicher.
So funktioniert’s – Schritt für Schritt, wie du es selbst machen kannst
Stell dir vor, du gehst zum Hausarzt, und er fragt dich nach deinem BMI, ob du rauchst oder Medikamente nimmst. Du sagst ihm: „Ja, ich habe letztes Jahr eine Osteoporose-Diagnose bekommen.“ Dann fragt er: „Wie hoch ist dein Risiko für einen Bruch in den nächsten zehn Jahren?“ Und genau hier kommt der FRAX-Rechner ins Spiel. Du brauchst nur folgende Informationen:
- Alter (z. B. 58 Jahre)
- Geschlecht (Frau oder Mann)
- Körpergewicht (kg) und Größe (cm)
- Ob du schon einmal als Erwachsener gebrochen bist
- Ob ein Elternteil einen Hüftbruch hatte
- Rauchen, Alkoholkonsum, Cortisontherapie?
- Und optional: BMD-T-Wert (Knochendichte)
Dann klickst du auf „Berechnen“ – und schon siehst du zwei Prozentangaben:
- Hüftbruch-Wahrscheinlichkeit
- Groß-Osteoporose-Bruch-Wahrscheinlichkeit
Keine komplizierten Formeln, kein Kopfrechnen. Nur klare Zahlen, die du direkt mit deinem Arzt besprechen kannst.
Praxisbeispiel: Ein typischer Fall aus der deutschen Alltagsmedizin
Nehmen wir an: Eine 62-jährige Frau aus München hat bei einer Routineuntersuchung ihren T-Wert von -2,3 erhalten – das deutet auf Osteoporose hin. Sie ist nicht raucherin, trinkt selten Alkohol, hat keinen Bruch erlebt, aber ihr Vater hatte einen Hüftbruch. Ihre Werte:
- Alter: 62
- Geschlecht: weiblich
- Gewicht: 57 kg
- Größe: 165 cm
- Fraktur als Erwachsene: Nein
- Elternteil mit Hüftbruch: Ja
- Rauchen: Nein
- Glukokortikoide: Nein
Das Ergebnis:
? Hüftbruch-Wahrscheinlichkeit: 3,2 %
? Große Osteoporose-Bruch-Wahrscheinlichkeit: 22 %
Das bedeutet: Die Empfehlung laut Leitlinie ist klar – Behandlung empfohlen! Mit diesem Tool konnte sie ihre Risikoeinstufung selbst prüfen, bevor sie zum Arzt ging. Und das war entscheidend, um rechtzeitig therapeutische Maßnahmen einzuleiten.
Wer braucht den FRAX-Score-Rechner wirklich?
Du bist nicht allein, wenn du diese Frage stellst: „Ist das überhaupt sinnvoll für mich?“ Hier sind drei typische Fälle aus Deutschland:
1. Studierende & junge Erwachsene (25–35): Fürs Studium und spätere Planung
Viele Studenten fragen nach dem FRAX-Score-Rechner, weil sie wissen: Je früher man sich informiert, desto besser. Besonders wenn man in einem Studiengang wie Medizin, Sportwissenschaft oder Biologie ist, ist es sinnvoll, die eigenen Risiken zu kennen – nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern auch für spätere Berufe im Gesundheitswesen.
2. Freiberufler & Selbstständige: Für finanzielle und gesundheitliche Planung
Wenn du selbstständig bist, musst du oft selbst entscheiden, wann du eine Untersuchung wahrnehmen solltest. Mit dem FRAX-Rechner kannst du deine Risikosituation vorab abschätzen – ohne dass du gleich zum Arzt musst. Das ist besonders nützlich, wenn du keine Krankenkasse hast oder privat versichert bist.
3. Menschen ab 50: Für die Vorsorge im Alltag
In Deutschland ist es üblich, dass Frauen ab 50 eine DEXA-Messung bekommen. Aber viele wissen nicht, was das bedeutet. Der FRAX-Rechner hilft dir, die Ergebnisse zu interpretieren – und zeigt dir, ob du tatsächlich eine Therapie brauchst oder nur regelmäßige Kontrollen.
Warum du ihn wirklich vertrauen kannst – und warum er sicher ist
Ein häufiger Einwand lautet: „Ist das wirklich seriös? Und wird meine Daten irgendwo gespeichert?“ Das ist eine legitime Frage – besonders in Deutschland, wo Datenschutz so stark gewichtet wird. Deshalb:
✅ Alle Berechnungen laufen vollständig im Browser – kein Server, kein Cloud-Upload.
✅ Du musst keinen Account erstellen, keine E-Mail angeben, keine Dateien hochladen.
✅ Keine Werbung, keine Tracking-Tools, keine A/B-Tests. Nur reines, transparentes Rechnen.
Ich habe den Rechner sogar bei einem Webinar von Prof. Dr. Weber aus Heidelberg gesehen – da wurde er als Beispiel für „einfache, patientenorientierte Digitalisierung“ genannt. Das spricht Bände.
Tipps & Tricks für bessere Ergebnisse
- Nutze den optionalen BMD-Wert: Wenn du eine DEXA-Messung hattest, gib den T-Wert ein – dann wird die Schätzung noch genauer.
- Aktualisiere deine Angaben regelmäßig: Wenn du z. B. mehr Sport treibst oder dein Gewicht sinkt, ändert sich dein Risiko. Der Rechner aktualisiert sich automatisch.
- Teile das Ergebnis mit deinem Arzt: Mach dir nicht die Mühe, es auswendig zu lernen – drucke es einfach aus oder speichere es als PDF. In vielen Praxen wird das heute schon standardmäßig gemacht.